Verfasst von: Nati | Juni 11, 2008

Fußball in Portugal

Hey, meine Überschrift reimt sich ja! :D
Also, worauf ich eigentlich heraus will – ich liebe es, hier in Portugal zu sein. Leider müssen wir morgen früh wieder den Heimweg antreten und dann heißt es für mich, bewerben, bewerben, bewerben, aber ich denke, das wird schon. Und ich komme wieder! :) Zur Zeit ist ja EM in Österreich und der Schwiiz. Heute Abend spielt Portugal. Dieses Land ist VERRÜCKT nach Fußball, ohne Witz. Alleine in den Nachrichten nimmt der Fußball einen derart großen Teil ein, wie man es sich in Deutschland nur von unseriösen Nachmittagsmöchtegernnachrichtensendungen (geiles Wort, eh?) vorstellen könnte. Und wenn man ganz ehrlich ist, nicht einmal dort so wirklich.

Wir sind bei Freunden und heute Abend werden die Beiden sich in Schale (sprich, in Trikots) werfen, ihre Portugal-Schals um den Hals schlingen (es sind verdammte 32°C hier!!) und feiern und fluchen und lachen und weinen, bis das Spiel vorbei ist. Ich finde das irgendwie… nett, süß, nennt es wie ihr wollt. Ich mags einfach. Es herrscht so eine schöne, positive Stimmung. Aber irgendwie hab ich Angst, was passieren wird, wenn Portugal verlieren sollte. Nun gut, Angst ist es nicht. Aber ich stell mir das dann irgendwie… unschön vor. Oder vielleicht bin ich zuviele englische Fans gewohnt und die Portugiesen suchen ihr Labsal dann in der berühmten Saudade und singen Fados darüber, wie schlimm alles ist und wie fern der Heimat alles schlecht und traurig ist und wie süß doch der Schmerz ist? Hmm, ich fürchte, so wird es kommen. Aber vielleicht wird ja alles gut, Portugal wird Europameister und alle sind glücklich. Ich auch übrigens, denn ich bin ein schlechter Patriot und bin allerhöchstens gelegentlich für Deutschland. Im Handball zB. Ehm, wahrscheinlich nur dort… In der Formel 1 bin ich für einen Briten und einen Finnen (nicht Ice Man), im Skispringen für die Norweger, in beinahe allen anderen Wintersportsachen auch. Ah, im DAMENfußball bin ich auch für die Deutschen. Egal. Es möge der Beste gewinnen.

Und ich gehe jetzt eine Runde Top Gear glotzen, das muss jetzt einfach sein. Über die sollte ich auch mal bloggen! :)

Verfasst von: Nati | Juni 5, 2008

Musik im Auto

Meine Mutter ist krank. Und deshalb habe ich mich auf den Weg zu einer Apotheke gemacht, um ihr Paracetamol und Hustensaft zu holen. Davor allerdings habe ich eine neue CD gebraucht, weil meine Ma im Auto zwar CDs mit Beatles-Musik hat, aber das meistens nicht ganz die Lieder sind, auf die ich grade scharf bin. Mein Fall sind eben so die Lieder, die mit Sicherheit unter großem Drogeneinfluss geschrieben wurden, z.B. I am the Walrus *auf Eintrag unten deut*

Bin also ins Auto und losgefahren, die Beatles einigermaßen laut, aber nicht so laut, dass sich jemand hätte gestört fühlen können, denke ich. In der Apotheke das Zeug geholt, nebenan in den Buchladen gehüpft, zwei Bücher (auf Englisch) geholt – ich konnte einfach nicht widerstehen – und wieder ins Auto. Als ich dann wieder kurz vor zuhause war, begann das Lied „While my Guitar Gently Weeps“, das musste ich dann doch etwas lauter drehen. Diesmal fühlten sich ein paar Leute offensichtlich gestört oder waren zumindest äußerst verwirrt. Kennt ihr die, die einen immer mit ihrem lauten Hip-Hop aus dem Auto nerven oder gar die Straße mit Techno beschallen? Genau die haben bei mir ins Auto geschaut, als wäre mein Auto ein Raumschiff und ich ein kleines, grünes Männchen. Ich fand das toll! :D

Verfasst von: Nati | Juni 4, 2008

Ich bin das Walross…

Ich stecke tief in einer Beatles-Phase. Meine Mutter findet das seltsam, aber witzig und ich finde es irgendwie mal wieder ganz nett. Die letzten Monate hatte ich ja eher eine Kaizers Orchestra Phase, aber vor ein paar Tagen hatte ich plötzlich unglaubliche Lust auf die Beatles. Wie gut also, dass ich meinen Laptop mit hier im Urlaub habe, so konnte ich meine knappen 3 GB Musik von den Beatles auf den MP3-Player ziehen. Vielleicht kehrt dann auch ein wenig Kreativität zurück, ich würde es wirklich sehr begrüßen, wenn ich mal wieder ein Häuschen für meine lieben Sims zustande bringen würde. Und hier habe ich im Prinzip so schön viel Inspiration, weil ich eben nicht jedes Haus einzeln kenne und auch viel mehr in der Gegend herumtuckere als zuhause. Man wird sehen. Jetzt werde ich nur noch ein bisschen Beatles hören und dann pennen gehen. Vielleicht raffe ich mich morgen dazu auf, Bilder hochzuladen und eure Augen zu quälen. Chrm. Morgen Strand. Ich geh ins Wasser, koste es, was es wolle. Wie dem auch sei… Ich bin müde. Gute Nacht. *abtret*

Verfasst von: Nati | Juni 4, 2008

Neuer Blog, neues Glück?

Was hat mich dazu bewegt, diesen neuen Blog zu starten? Um ehrlich zu sein, darauf habe ich nur bedingt eine  Antwort. Letzte Nacht habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder einen deutschsprachigen Blog brauche, demnach habe ich mir dann einen Namen gesucht und lege jetzt am Morgen los, denn heute Nacht wäre daraus sicher noch mehr Chaos entstanden als so. Wie ich so bin, fragt ihr euch? Ja nun… einige würden sagen, ich träume zu viel (der Meinung bin ich ja mal üüüberhaupt nicht, wie kommen die auf sowas?), andere finden mich zu ruppig oder gar extrem in meinen Ansichten, aber wem meine Ansichten nicht passen, dem ist es ja freigestellt, zu versuchen, mich zum Abweichen meiner Meinung zu bewegen (soll schon Leute gegeben haben, die das geschafft haben, insofern ist das kein völlig sinnloses Unterfangen) oder wegbleiben. Ich meckere zuviel, das gebe ich ja zu. Aber ich bin Deutsche, mir liegt sowas im Blut. Die Ausrede zieht nicht? Tja, dann sollte ich mir vielleicht doch etwas anderes überlegen. Wie dem auch sei, jemand hat mich mal mit dem „Fool on the Hill“ von den Beatles verglichen. Einige finden mich zu schüchtern, andere denken, ich hätte ein richtig großes Selbstvertrauen.  Ich glaube, ich bin eine Mischung aus allem… meckernd, aber träumend – ruppig, aber ein Trottel – deutsch, aber mit nem persischen Vater. Außerdem kann ich mich ganz gut verstellen, aber sagt es niemandem weiter, ja? Danke. Ich neige dazu, den Leuten das Bild zu vermitteln, was sie sehen wollen. Ich mag es nicht, wenn zuviele Leute mich wirklich kennen. Könnte mal zu einem Problem werden. Aber darüber will ich jetzt nicht weiter nachdenken, mein Frühstück ruft (Ich bin in Portugal, wir sind eine Stunde hinter Deutschland und Co., also nicht über mein Spätstück wundern) und ich werde seinem Ruf frohlockend (naja, eher nicht) folgen.

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